Fibromyalgie

Die Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) ist eine chronische, nicht heilbare Erkrankung, mit weit verbreiteten Schmerzen im ganzen Körper, mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke, im Rücken und mit Druckschmerzempfindlichkeit. Störungen im Vegetativen Nervensystem und Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit (Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme) sowie Schlafsttörungen und depressive Stimmungen kommen oftmals hinzu.

 

Weitere Begleitsymptome sind z.B.:

 

Wirbelsäulenprobleme

Schmerzen in Händen und Füßen

Morgensteifigkeit

Übelkeit

Reizmagen

Reizdarm

Herz-Kreislaufbeschwerden

Mundtrockenheit

"Kloß im Hals"

Tremor (Zittern)

Menstruationsprobleme

Kopfschmerzen, Migräne

 

Diagnose:

Zur Diagnose der Fibromyalgie gehört eine ausführliche Befragung des Betroffenen zu den Beschwerden sowie eine gründliche körperliche Untersuchung mit Dokumentation der schmerzhaften Druckpunkte (Tender Points). Diese finden sich beidseitig an folgenden Körperbereichen:

Ansätze der Nackenmuskeln am Hinterkopf

Halswirbelsäule: Querfortsätze der Halswirbelkörper 5 bis 7; zwei schmerzhafte Druckpunkte in der Schultermuskulatur (Oberrand des Muskulus trapezius; Muskulus supraspinatus)

Zweite Rippe, jeweils nahe dem Brustbein

Oberarm: In der Nähe des Ellenbogens

Beckenknochen: Unterhalb des Beckenkamms

Hüften: Hinter dem tastbaren Vorsprung des Hüftknochens

Knie: Auf der Innenseite, knapp oberhalb des Gelenks

 

Weitere Methoden, die bei der Diagnose eines Fibromyalgiesyndroms bedingt sinnvoll sein können, sind Blut- und Röntgen-untersuchungen. Eine Fibromyalgie lässt sich durch diese Untersuchungen zwar nicht bestimmen, sie können jedoch helfen, andere Erkrankungen auszuschließen beziehungsweise festzustellen.

 

Fibromyalgie ist kein "Weichteilrheumatismus"!